Osterweg für Kinder (und Erwachsene)

Die Kinder kommen wieder in die Kindergärten, die Schulen öffnen vorsichtig. Aber vieles geht noch nicht. Auch die Kinderkirche kann sich derzeit nicht treffen. Aber Ostern kommt trotzdem: Ab 14. März wollen die Mitarbeiterinnen der Kinderkirche eine besondere Sprachnachricht an die Kinder senden. Jeden Sonntag wird eine Geschichte zur Passions- und Ostergeschichte per WhatsApp Broadcast „ausgestrahlt“. Zu Hause können die Kinder die Geschichten hören und jeweils ein Bild auf einem großen Papierbogen dazu malen. Damit machen wir uns dann auf den „Osterweg 2021“, der am Ostermontag (5. April) zwischen 9.30 und 11.30 Uhr begangen werden kann. Wie man mitmachen kann beim digitalen Osterweg für Kinder und was man beim Spaziergang am Ostermontag beachten muss, werden wir im nächsten Mitteilungsblatt schreiben. Übrigens: Auch die Erwachsenen können sich einklinken in unser alternatives Osterprogramm.

Über 50 Holzmadener haben bei der Aktion „Reichtum für alle“ mitgemacht und erzählt, warum der Glaube an Jesus ihr Leben bereichert. Ihre Geschichten werden in beiden Gottesdiensten eine Rolle spielen. Am 7. März feiern wir um 9.30 Uhr in der Stephanuskirche. Gastprediger ist Andreas Liebrich. Am 14. März laden wir in die Aussegnungshalle ein, denn die Kirche wird dann als Wahllokal gebraucht. Da wir dort den Außenbereich und die Lautsprecher mitbenützen können, stehen sogar mehr Plätze als in der Kirche zur Verfügung.

Anmeldung zum neuen Konfirmandenjahr

Es ist kaum zu glauben, aber die Chancen steigen, dass bis Ostern auch ältere Schüler die Klassenzimmer wieder von innen sehen werden. Das bedeutet, dass auch der Beginn des Konfirmandenunterrichts für den neuen Jahrgang nicht mehr weit ist. In diesen Tagen haben wir die Unterlagen verschickt. Der Elternabend zur Anmeldung soll am 16. März, um 20.00 Uhr in der Stephanuskirche sein. Im derzeit größten Raum, der in Holzmaden zur Verfügung steht, können wir uns treffen, wenn jeder eine Maske mitbringt. Sinnvoll wäre es auch, wenn ausnahmsweise nur eine Person aus der jeweiligen Konfirmandenfamilie käme, damit wir eine kleine Gruppe bleiben. Wenn sich die Lage in der Pandemie weiter entspannt, kann der erste Konfirmandenunterricht am 14. April, um 16.00 Uhr in der Stephanuskirche stattfinden. Der geplante Konfirmationstermin ist am 27. März 2022.

Reichtum für alle

Im Landesmuseum in Trier ist einer der größten Goldschätze ausgestellt, die jemals bei uns gefunden wurden. So ein Haufen aus lauter blinkenden Münzen ist faszinierend anzusehen. Wer ihn früher einmal besessen hat, muss steinreich gewesen sein. Der Apostel Paulus hat Jesus Christus einmal mit verglichen mit einem Schatz, der noch größer ist als alle bekannten Goldschätze und der einen Menschen reicher machen kann als die Reichtümer dieser Welt. Er sagt: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“ (Kolosser 2,3).
Warum Jesus ein so einzigartiger Schatz für uns sein kann, darüber haben sich inzwischen eine ganze Reihe von Holzmadenern Gedanken gemacht. Unter dem Titel „Reichtum für alle“ soll ein kleines bebildertes Heft entstehen, in dem ihre Geschichten gesammelt werden. Bis zum 14. Februar können noch Bilder und Texte eingereicht werden bei Frieder Gerber, im Pfarramt der Franziskuskirche (Pfarrer Peter Martin) oder im Evang. Pfarramt Holzmaden (Pfarrer Andreas Taut)

Warum Jesus einzigartig ist

… das wollen wir mitten in der Corona-Pandemie herausbekommen. Der Apostel Paulus hat es einmal so gesagt: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis (Kolosser 2,3).“ Aber welche Schätze haben wir selbst schon gehoben? Warum ist Jesus für uns wichtig und einzigartig? Wer dazu eine Geschichte erzählen kann und will, darf sich gerne an Pfarrer Andreas Taut oder Pfarrer Peter Martin wenden.
Warum Jesus einzigartig ist, das erfuhr Hans Lilje einmal auf besondere Weise. Lilje war einer der wichtigsten Kirchenmänner im Nachkriegsdeutschland. Er kam aus Hannover und bekleidete viele Jahre lang das Amt des Landesbischofs der hannoverschen Landeskirche. Einmal besuchte er in seiner Heimatstadt die Theosophische Gesellschaft. Das ist eine religiöse Gruppe, die stark von indischer Spiritualität geprägt ist. Sie erhebt den Anspruch einen gemeinsamen wahren Kern in allen Religionen finden zu können. Wir würden die Theosophen heute vermutlich als esoterisch bezeichnen.
Bischof Lilje wurde bei seinem Besuch der Theosophen von einem indischen Pfarrer begleitet. Es traf sich, dass sie in einen Raum kamen, in dem vier Bilder aufgehängt waren. Darauf waren vier große Religionsstifter zu sehen, die auf dem indischen Kontinent auch alle verehrt werden: Buddha, Mohammed, Zarathustra und Jesus. Der indische Begleiter fragte: „Herr Bischof, sehen Sie den Unterschied?“ Lilje, der nicht nur Theologe, sondern auch Kunstgeschichtler war, sah sich die vier Bilder genau an. Die drei Religionsstifter Buddha, Mohammed und Zarathustra waren als Denker dargestellt. Das Bild von Jesus zeigte ihn als guten Hirten, der sich um das verlorene Schaf kümmert. Der indische Pfarrer sagte: „Sehen Sie, Herr Bischof, Jesus ist der Einzige, der nicht mit sich selbst beschäftigt ist und an sich selbst denkt.“

Kirchengemeinderat berät über Technik in der Kirche

Die Leerrohre für die Breitbandverkabelung wurden in der Ortsmitte schon verlegt. Auch die Stephanuskirche kann im Frühjahr einen Anschluss bekommen. Der Kirchengemeinderat setzt sich nun dafür ein, dass die technischen Möglichkeiten in Zukunft auch genützt werden. Deshalb sollen Videokameras angeschafft und die Voraussetzungen für die Aufnahme von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen eingerichtet werden.