Kirchengemeinderat berät über Gottesdienst-Anfangszeiten

Durch den Pfarrplan werden die Kirchengemeinden Jesingen und Ohmden enger zusammenrücken. Geplant ist, dass in den beiden Kirchen unserer Nachbarorte künftig Gottesdienste um 9.20 Uhr und um 10.30 Uhr im Wechsel gefeiert werden. Dadurch kann vom zuständigen Pfarrer an Sonntagen in der Regel doppelter Dienst getan werden. In vergleichbaren Zeitschienen arbeiten auch die Gemeinden in Neidlingen und Hepsisau, sowie die Gemeinden in Bissingen, Ochsenwang und Nabern.
Im Kreis der Pfarrkollegen des Distrikts rund um die Limburg wurde die Abstimmung der Gottesdienstzeiten besprochen. An Holzmaden erging die Bitte, sich in das System Halbzehn-Halbelf einzuklinken, damit auch in Zukunft Vertretungsdienste ermöglicht werden. Der Kirchengemeinderat hat sich im Juli mit dieser Fragestellung befasst und die Notwendigkeit der Synchronisierung der Gottesdienstzeiten innerhalb des Limburg-Distriktes erkannt. Deshalb soll ab Januar 2020 die normale sonntägliche Gottesdienstanfangszeit auf 9.30 Uhr vorverlegt werden. Genauer gesagt zurückverlegt, denn so war es schon bis 2013. Halbzehn ermöglicht dem Inhaber der Pfarrstelle Holzmaden, eine Stunde später Gottesdienste in Jesingen oder Ohmden zu halten. Die Glocken werden sieben Minuten vor Gottesdienstbeginn geläutet. Wechselnde Gottesdienstzeiten möchte der Kirchengemeinderat unbedingt vermeiden. Der Kindergottesdienst soll weiterhin parallel zum Erwachsenengottesdienst gefeiert werden. Die Mini-Gottesdienste könnten schon um 10.45 Uhr oder 11.00 Uhr gefeiert werden. An Konfirmationssonntagen, bei Gemeindeausflügen und für den Austausch beim Ständerling wird uns der vorgezogene Gottesdienstanfang eine halbe Stunde „mehr Luft nach hinten“ verschaffen.